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Die Shinsengumi 新選組 (dt. etwa "Gruppe der neuen Auserwählten") war im 19. Jahrhundert eine Samurai-Schutztruppe (vergleichbar mit einer Spezialeinheit der Polizei). Während der Edo-Periode kämpften sie auf der Seite des Bakufu/Shogunats. In der Umgangssprache waren sie in der Regel als Mibu-ro (dt. Wölfe von Mibu) bekannt, da sie zunächst in der Stadt Mibu stationiert waren.
Zu den größten Erfolgen der Shinsengumi zählte der Ikedaya-Zwischenfall. In einer spektakulären "Razzia" schafften die Krieger es, das Ikedaya, eine Kneipe, die als Treffpunkt für die Ishin Shishi Organisation diente, auszuheben und mit nur geringen eigenen Verlusten sämtliche Mitglieder der Organisation, die sich dort befanden, entweder zu verhaften oder zu töten. Man geht davon aus, dass dieser Vorfall die Meiji-Resaturation hinausschob.

Berühmte Mitglieder der Shinsengumi waren:
Kommandeur Isami Kondo
die beiden Vize-Kommandanten Toshizo Hijikata und Keisuke Yamanami

Korps-Führer:
Soji Okita (1. Korps)
Shinpachi Nagakura (2. Korps)
Hajime Saito (3. Korps)
Genzaburo Inoue (6. Korps)
Heisuke Todo (9. Korps)
Sanosuke Harada (10. Korps)

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