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Charaktere
Bände
Name: L´Alleluia des Anges
Englischer Name: -
Originaltitel: Tenshi ni bara no hanataba wo
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 2000
Deutschland: Planet Manga 2005
Mangaka: You Higuri
Bände: 2 Bände
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Story
Sie ist ein ganz besonderes Wesen. Sie hat alles vorhergesagt und alle gerettet. Sie ist ein Nachkomme der Engel.

Sei Kagano ist eigentlich ein ganz normaler gut aussehender Junge. Er lebt zusammen mit seinen Eltern und hat bis jetzt ein ganz normales und zufriedenes Leben geführt. Jedoch weiß er nicht, dass ein Geheimnis ihn umgibt. Der noch nicht ganz siebzehnjährige Sei wird von seinem guten Freund Yamato zu einem Casting für einen Werbeclip mitgeschleppt. Aber nicht zu irgendeinem, nein, zu einem Casting mit der Gruppe Nést -ce pas. Einer extra für diesen Auftrag zusammengestellten männlichen Gruppe aus drei Models: Toki Kouya, Kishou Fukada und Shun Taidou. Zusammen melden sie Yamato an und machen sich auf den Weg. Durch einen dummen Zufall jedoch werden sie getrennt und bevor sich Sei versieht wird er umgezogen und stolpert auf die Bühne direkt in die Arme von Kouya. Dieser gibt ihn einfach als einen Freund aus, der sich auch bewirbt und kurze Zeit später steht er als Sieger auf der Bühne.
Sei kann es gar nicht glauben. So war das nun wirklich nicht geplant gewesen. Hinter der Bühne lernt er die drei etwas näher kennen und ist dann gar nicht mehr so begeistert, denn Kouya und Kishou sind alles andere als nett zu ihm und so verschwindet er nach einer falschen Beschuldigung aus dem Backstagebereich. Shun ist alles andere als begeistert, da das Casting Live ausgestrahlt wurde und somit eine große Gefahr besteht. Also wird kurzerhand Kouya hinterher geschickt, der ihn beschützen soll. Sei läuft sauer durch die Stadt, als er plötzlich angegriffen wird. Zig bewaffnete und vermummte Typen verfolgen ihn. Als es schon fast zu spät scheint, rettet Toki ihn und flieht, nachdem er die Verfolger aus dem Weg geräumt hat. Sei versteht die Welt nicht mehr und ist geschockt als sein Retter ihm auch noch sagt, dass dies alles seine Schuld sei. Sei will nicht weiter. Er versteht nicht, wieso der Toki ihn immer mit einer Maria in Verbindung bringt. So beschließt Toki es ihm einfach zu zeigen. Mit seinen übersinnlichen Fähigkeiten beschafft er einfach ein paar weiße Rosen. Noch passiert nichts. Als aber Toki Sei dann jedoch noch an die Wäsche will, um ihm wie er selbst sagt noch etwas Selbstbewusstsein zu verschaffen, fängt Sei’s Körper an zu leuchten.
So langsam scheint sich sein Geheimnis zu lüften und sich die Prophezeiung zu erfüllen. Die Ruhe währt jedoch nur kurz. Schon haben sie neue Verfolger auf den Fersen und bevor sie fliehen steckt Toki Sei noch eine Rose ans Revers. Auf ihrer Flucht verschlägt es sie in ein baufälliges Hochhaus in dem es zum Kampf kommt. Als sich von hinten ein bewaffneter Feind nähert, wirft sich Sei dazwischen. Dabei wird die Rose zerstört und der Duft steigt in seine Nase. So passiert es dann. Ein Licht umgibt ihn und verwandelt ihn in ein junges Mädchen. Die weiße Maria. Diese fällt in Tokis Arme und prophezeit das Zusammentreffen mit einer zweiten Maria. Toki benimmt sich dem Mädchen gegenüber nun äußerst führsorglich und schon naht die Rettung. Kishou und Shun tauchen auf und schaffen die Angreifer aus dem Weg. Toki sorgt sich um den weiblichen Sei und als dann auch noch Shun meint, er hätte sich angefangen zu verwandeln, bemerkt dieser endlich was mit ihm passiert ist. Sein immer noch offenes Hemd entblößt eine eindeutig weibliche Brust. Völlig überrumpelt fragt er die Anderen was das soll. Diese erklären ihm, dass es an dem Engelsgen in ihm liegt. Sobald er an weißen Rosen riecht tritt die Maria hervor und er verwandelt sich in eine Frau. Sei scheint das Ganze trotzdem noch nicht zu verstehen, was ja kein Wunder ist, bei der Aufregung. Als Sei offenbar beginnt auszurasten, zieht Kouya ihn einfach an sich und küsst ihn. Dadurch steht nun endlich wieder die männliche Seite von Sei vor ihm. Nur der Träger des gleichen Engelsgens kann mit einem Kuss die Verwandlung lösen. So stellen sich die drei Beschützer selber vor: Es sind die Beschützer der weißen Maria, die „Maria Guardians“. Dabei kommt nun auch heraus, dass das Casting nur ein Weg war um ihn zu ihnen zu locken. Als er jedoch die Schnauze voll hat und abhauen will wird ihm mehr als deutlich zu verstehen gegeben, dass er das nicht darf und kann.
Zur gleichen Zeit an einem anderen Ort. Die schwarze Maria ist leider nicht so erfreut. Der siebzehnjährige Maroi Alexander Solon ist diese Maria und wollte die weiße Maria entführen lassen. Maroi hat seine Kräfte schon entwickelt und ist überaus mächtig. Eines Tages will er oberster Herrscher der Welt werden. Hintergründig führt er schon die Firma seines Großvaters/Vaters. Zusammen mit seinem Beschützer Gilbert Woo, der auch das Engelgen in sich trägt, versucht er nun die weiße Maria zu vernichten. Denn nur sie könnte seine Macht bedrohen und die Pläne zunichte machen.
Sein Großvater war es, der das Engelsgen gestohlen hat und ihn so zu diesem Wesen machte um ihn zu stärken.
Sei indes ist immer noch dabei die Drei umzustimmen. Ihm war zwar klar, dass er als Amateur noch Unterricht bekommen würde. Allerdings das er nicht mehr zuhause wohnen darf ist ihm eindeutig zu viel. Kouya verliert leider die Geduld. Als er Sei sagt, dass er ihn allen nur zur Last falle mit seiner Existenz, reicht es diesem und er verschwindet. Am nächsten Morgen schient alles ganz normal außer das er in der Schule zu einem kleinen Star geworden ist. Als er dann jedoch nach hause kommt und das Haus in Flammen steht, kann er es nicht glauben. Er versucht in das Haus zu kommen, um seine Familie zu retten. Er wird jedoch von den Feuerwehrmännern aufgehalten. Wie durch Zufall erscheinen auch die „Maria Guardians“ und Kouja rettet in letzter Sekunde Seis Mutter. Sei bemerkt, dass alles nur wegen dieser dummen Engelsgene zusammen hängt und macht Shun, Kouya und Kishou Vorwürfe. Sei wünscht sie nie getroffen zu haben. Als Toki das hört bricht er fast zusammen, denn er musste auch mit ansehen, wie seine Pflegeeltern ermordet wurden. Um seine Eltern nicht in Gefahr zu bringen zieht Sei nun zu Nést -ce pas. Dort angekommen wird schnell klar, dass er es wohl nicht ganz einfach haben wird unter den Anderen. Es stellt sich heraus, dass Shun der einzige ist, der keine Engelsgene besitzt. Auch erfährt Sei, dass Nést -ce pas nur zu seiner Tarnung zusammengestellt wurden und hinter der Modelagentur eine amerikanische Organisation, das „Maria Konsortium“, steht. Dieses ist für den Schutz der Engelsgenträger verantwortlich. So kommt heraus, dass es einige Menschen mit Engelsgenen gibt, aber nur in ganz seltenen Fällen Marias dabei herauskommen. Bei den meisten anderen Entwickeln sich nur Fähigkeiten wie die von Kouya.
Shun und Toki erzählen ihm, dass sie ihn schon vor zwei Jahren als Maria ermittelt hatten und es seit 2 Monaten sicher war.
Maroi hingegen beschließt in Amerika, dass Gilbert sich die weiße Maria mal aus der Nähe anschauen soll. So fliegt dieser, im Auftrag seines Bosses, nach Japan um Sei kennen zu lernen.
Sei erlernt mittlerweile bei seinen Guardians neue Fähigkeiten. Etwa wie er zu gehen hat, schulische Details und auch das Schießen. Sei verwandelt sich beim Schießen mal wieder in Maria. Als Kishou ihn dann zu einer Vision auffordert ist dieser enttäuscht. Leider klappt das ganze nicht so wie er gern wollte.
Kouya muntert ihn wieder auf und verwandelt ihn letzten Endes auch wieder zurück. Am Abend bekommt Sei ein für ihn erschütterndes Gespräch zwischen Kishou und Kouya mit. Kishou ist alles andere als begeistert von dem „Stümper Sei“ und möchte ihn am liebsten wieder loswerden. Er ist eifersüchtig und befürchtet, dass Kouya eine andere für ihn wichtige Frau in Maria sieht und diese nur deswegen so behandelt. Sei fühlt sich missbraucht, nur als Ersatz für jemanden und flüchtet überstürzt. Wieder einmal trifft er auf Feinde wird diesmal von Gilbert Woo gerettet, der ihn nach einem kleinen Gespräch nach Hause bringt. Dort wird er recht unfreundlich empfangen. Kouya hält ihm eine Standpauke und gibt ihn eine Ohrfeige, wie sich im Nachhinein rausstellt aus großer Sorge. Im Streit gehen die Beiden auseinander.
Als Sei dann zu einer Verabredung mit Gilbert geht, bemerkt er seinen Fehler. Gilbert entführt Sei. Im Versteck verwandelt Gilbert Sei in die weiße Maria und verlangt von ihr eine Prophezeiung. Maria macht sich jedoch über ihn lustig und sagt ihm voraus, dass Gilbert sie nicht töten wird. Dies wird dann durch Kouya wahr, der sie rettet und zusammen mit den anderen Beiden nach hause bringt. Maroi lässt sich durch diesen Fehlschlag jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Sein nächstes Ziel ist nun Sei nach Amerika zu bringen und das, wenn nötig, mit allen Mitteln.

Eigene Meinung
“L`Alleluia des Anges“ ist ein durchaus empfehlenswerter Manga. Die Zeichnungen sind, wie nicht anders zu erwarten von You Higuri, wunderschön und teilweise recht detailgetreu. Wie auch schon bei den meisten anderen Manga kann man diesen als Shounen ai Manga bezeichnen indem es nur so von hübschen Bishounen wimmelt. Leider erinnert die Verwandlung zur Frau etwas sehr an „Zeus“. Allerdings steht “L`Alleluia des Anges“ sonst in keiner weiteren Verbindung dazu. Das einzig Störende war für mich persönlich das zu häufige Vorkommen von Waffen, was man aber getrost übersehen kann. Es lohnt sich diesen Manga zu kaufen und für You Higuri Fan’s ist das ein echter Augenschmaus.


© fullmoonchanie
Korrektur gelesen am 18.06.2005, Brian J. Mason ™

L´Alleluia des Anges : © 2000 You Higuri, Kadokawa Shoten / Planet Manga



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